Über Gott und Die Welt

 

„Über was schreibst du denn eigentlich?“, wurde ich vor Jahren öfter mal gefragt, nachdem ich meine ersten Bücher veröffentlicht hatte. Mancher hatte diese Frage auch mit einem süffisanten Unterton formuliert, wohl um mir damit zu signalisieren, was er von meinen schriftstellerischen Aktivitäten hält.

     „Warum liest du nicht einfach mal ein Buch von mir und bildest dir selbst ein Urteil?“, hätte ich eigentlich gerne darauf zur Antwort gegeben, doch es liegt nicht in meiner Art, anderen meine Werke aufdrängen zu wollen, wobei ich mich selbstverständlich von ganzem Herzen darüber freue, wenn jemand ein Buch aus meiner Schmökerkiste auswählt, weil es ihn interessiert.

     Da ich als Belletristik-Autor keine klassischen Genres wie Krimis, Science Fiction oder Fantasy, auch keine historischen oder erotischen Romane, bediene, fiel mir damals als Antwort darauf nur „Über Gott und die Welt“ ein. So etwas sagt man bekanntlich aus Verlegenheit, wenn man damit „über alles mögliche“ meint.

     Irgendwann wurde mir selbst erst richtig bewusst, dass fast allen meiner Büchern grundlegende Themen über Glaubensfragen, über Fragen nach dem Sinn des Lebens oder auch über Nahtoderfahrungen zugrunde liegen, weil mich derartige Themen schon immer brennend interessiert haben. Insofern hat sich meine damalige Verlegenheitsantwort im Nachhinein betrachtet als goldrichtig erwiesen. War es anfangs nur unbewusst, so habe ich mich zwischenzeitlich ganz gezielt dieser Thematik „verschrieben“, weil sie uns alle betrifft und für uns alle von existenzieller Bedeutung ist. Bereits im Nachwort zu meinem ersten Buch „Angst um Melanie“ kommt das zum Ausdruck. Hier ein kleiner Auszug daraus:

 

... Ich bin dem lieben Gott sehr dankbar dafür, dass diese Geschichte ein gutes Ende gefunden hat. Obwohl ich sicherlich kein frommer Katholik bin, so könnte man mich doch als vom christlichen Glauben geprägten Menschen charakterisieren. Ich bin mir daher ganz sicher, dass wir diese Geschichte ohne „Hilfe von oben“ nicht hätten durchstehen können.

  Man mag es glauben oder nicht, am frühen Morgen des Tages, an dem diese Geschichte begann, hatte ich eine außergewöhnlich starke innere Kraft in mir verspürt, die ich damals noch nicht zu deuten verstand. Jedenfalls hätte ich, salopp ausgedrückt, Bäume ausreißen können. Nur deshalb war es mir überhaupt möglich, dass ich mich - sonst eher vorsichtig und genau abwägend - so spontan am Telefon für die Aufnahme dieses Kindes entscheiden konnte.

Ich bin mir sicher, dass diese innere Kraft auch entscheidend dafür war, dass ich nicht aufgegeben habe im Kampf um Melanie. ...

 

Es gibt zur oben genannten Thematik eine Vielzahl an Informationen und Büchern, die ich gelesen habe und die mir für meine Romane eine wichtige Quelle der Inspiration waren.

     Die nachfolgende Auflistung stellt nur einen kleinen Auszug an mir geeignet erscheinenden Informationsquellen dar, die ich von Zeit zu Zeit überarbeiten bzw. ergänzen möchte.

 

http://www.unicon-stiftung.de/2-0-Die-Stiftung.html

 

http://www.aus-liebe-zu-gott.de/Startseite.html

 

http://nachtodkontakte.net/

 

http://sterbeforschung.de/de/was-ist-eine-nahtoderfahrung/

 

http://www.netzwerk-nahtoderfahrung.org/index.php/willkommen.html

 

http://www.leben-nach-tod.de/